BRW 47956 DB III Grs Gedeckter Güterwagen mit Bremserbühne "ALAK": Unterschied zwischen den Versionen

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Gedeckter Güterwagen der Bauart Grs
"ALAK"
BRW 47956.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 47956
PRODUKTION 2017
VORBILD
EPOCHE III DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT DB (Brit-US-Zone)
BAUART Grs
ACHSFOLGE 2
ANZAHL DER ACHSEN 2
BETRIEBSNUMMER 5088
LACKIERUNG beige (Wagenaufbau)
grau (Dach)
BESCHRIFTUNG ALAK
Spangenbergwerk Hamburg
MODELL
NENNGRÖSSE H0
LÄNGE ÜBER PUFFER 112,6 mm
KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung


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H0-Modell eines zweiachsigen gedeckten Güterwagen mit Bremserbühne der Bauart Grs des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche III-Ausführung der Deutschen Bundesbahn gestaltet.

1 Vorbild

Die Einführung der Schweißtechnologie ab 1933 führte vermehrt dazu, dass die Deutsche Reichsbahn dazu überging, die Bauteile ihrer Wagen nicht mehr durch Nieten zu verbinden, sondern durch Schweißen. Der Vorteil der Schweißtechnik lag vor allem in der Gewichtsersparnis, die zur Heraufsetzung des Ladungsgewichtes genutzt werden konnte. Um auch dem Ruf nach höheren Geschwindigkeiten im Stückgutverkehr gerecht zu werden, entwickelte die DR ab 1936 den "Gs Oppeln". Aufgrund seines 6000 mm Achsstandes konnte seine zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 90 km/h festgelegt werden. Neben den durch die Schweißtechnik entfallenden Knotenblechen unterschied sich diese Wagenbauart hauptsächlich durch ihr spitzes Sprengwerk, das aufgrund des langen Achsstandes nötig geworden war. Der durch den kriegsbedingten sprunghaft ange stiegenen Bedarf an Güterwagen führte ab 1938 zur Serienfertigung des "Gs Oppeln". In den folgenden Jahren entstanden so rund 28.000 Wagen ohne und 6.100 Wagen mit Handbremse. Viele der Wagen erhielten zudem eine Dampf- beziehungsweise sogar eine Elektroheizung und konnten somit problemlos in Eil- und Schnellzügen als Stückgutwagen eingesetzt werden. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren die Wagen über ganz Europa verteilt und waren so zum Beispiel bei den Bahnverwaltungen von Österreich, Tschechoslowakei, Polen oder Belgien anzutreffen. Die Neuordnung der Fahrzeugnummern der jungen Deutschen Bundesbahn führte Anfang der 50er-Jahre dazu, dass aus den "Gs Oppeln" die "Gms 30" wurden. Ein Teil der Wagen kam sogar in den EUROP-Wagenpark und wurde dadurch International einsatzfähig. Mit dem Aufkommen der ersten Neubaugüterwagen gegen Ende der 50-er Jahre kam der Entscheid gegen eine teure Vollaufarbeitung. Die noch vorhandenen Wagen wurden mit Einführung des UIC Nummernsystems in "Glms 200" umgezeichnet und überlebten vereinzelt noch bis 1979.

  • Gedeckter Güterwagen Grs „ALAK” der DB (Brit-US-Zone)
  • Betriebsnummer: 5088

Quelle: Brawa

2 Modell

  • Epoche III
  • Kupplungsaufnahme nach NEM
  • Kurzkupplungskinematik
  • Metallachshalter
  • Dreipunktlagerung
  • Original wiedergegebener, dreidimensionaler Rahmenaufbau
  • Einzeln angesetzte Achslagerdeckel
  • Bremsbacken in Radebene
  • Einzeln angesetzte Griffstangen und Tritte
  • Extra angesetztes Achsbremsgestänge
  • Extra angesetzte Bremsanlage
  • Durchbrochene Wagenkastenstützen
  • LüP 112,6 mm

Quelle: Brawa

3 Vorbild

Vorbild:Gedeckter Güterwagen
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

4 Weblinks